Bei dem angebotenen Objekt handelt es sich um ein klassisches Mehrfamilienhaus in geschlossener Bauweise in der Universitätsstadt Freiberg (Sachsen). Das Gebäude wurde um 1899 errichtet und verfügt über drei Vollgeschosse (Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und 2. Obergeschoss) sowie ein Dachgeschoss mit Nutz- bzw. weiterem Ausbaupotenzial. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 524 m² und verteilt sich auf mehrere Wohneinheiten mit funktionalen, altbautypischen Grundrissen.
Das Objekt ist nicht denkmalgeschützt, wodurch zukünftige Modernisierungs-, Umstrukturierungs- oder energetische Maßnahmen ohne denkmalrechtliche Einschränkungen möglich sind. Der bauliche Zustand ist als entwicklungsfähig einzustufen und bietet Investoren die Möglichkeit, durch gezielte Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen nachhaltige Wertsteigerung zu realisieren. Ein Energieausweis liegt vor und weist für das Baujahr einen vergleichsweise ordentlichen Verbrauchskennwert aus, was im Altbausegment positiv zu bewerten ist.
Freiberg ist eine etablierte Universitäts- und Mittelstadt mit rund 40.000 Einwohnern und einer langfristig stabilen Wohnraumnachfrage, insbesondere durch die TU Bergakademie Freiberg, wissenschaftliche Einrichtungen sowie regionale Arbeitgeber. Die Lage des Objekts ist als gewachsene Wohnlage zu bezeichnen und zeichnet sich durch eine gute Vermietbarkeit, geringe Leerstandsrisiken und eine konstante Nachfrage aus. Es handelt sich um eine solide B-Lage, die besonders bei Bestandshaltern gefragt ist.
Die marktübliche Nettokaltmiete für Bestandswohnungen in Freiberg liegt derzeit realistisch bei ca. 6,00 bis 6,50 EUR/m². Daraus ergibt sich für das Objekt eine jährliche Nettokaltmiete von ca. 39.000 bis 41.000 EUR. Durch moderate Modernisierungen, Grundrissoptimierungen und marktgerechte Mietanpassungen ist mittelfristig ein Mietniveau von ca. 6,80 bis 7,20 EUR/m² erreichbar, wodurch sich das Ertragspotenzial weiter steigern lässt.










